Das Leben Walter Womackas 1989 bis 2010

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1989 bis 2010 – Farbe Bekannt

1989 werden Womackas Gemälde und Grafiken in der Contemporanea-Galerie Oberbillig in Trier und der Galerie Fritzen in Saarlouis ausgestellt. Nach einer weiteren Studienreise nach Zypern stellt Womacka zwei Mosaike im gesellschaftlichen Zentrum des Neubaugebietes Berlin-Marzahn fertig. In der Galerie 100 in Berlin-Hohenschönhausen werden vorwiegend kleinformatige Bildern Womackas ausgestellt.

1990 folgt eine große Ausstellung im Kulturhaus BASF Schwarzheide und Womacka unternimmt eine weitere Studienreise nach Zypern.

1991 beginnt mit einer Ausstellung im GEHAG FORUM Berlin. Erstmals reist Womacka in die USA wo er den mittleren Westen (Colorado, Utah, Arizona, New Mexico) besucht und nach Taiwan. Nach seiner Rückkehr tritt Womacka nach 21 Jahren als Mitglied aus der Akademie der Künste aus. Für die neu gegründete Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde e.V. (GBM) entwirft er eine Medaille.

1992 Seiner Reise im Vorjahr folgt anlässlich der Eröffnung einer umfassenden Werkschau im Fine Arts Museum Taipei im August eine weitere Reise nach Taiwan. Später im Jahr unternimmt Womacka eine weitere Studienreise nach Frankreich.

1993 beginnt Womacka mit der Arbeit an den drei großen symbolischen Stierbildern, in denen er sich mit dem Zusammenbruch des sozialistischen Lagers auseinandersetzt. Ausstellung in der “Apocalypse-Galerie” in Nicosia auf Zypern.

 

 

 

 

1994 entstehen bei einem langen Aufenthalt in Loddin an der Ostsee zahlreiche Fischer-, Landschafts- und Blumenbilder und Womacka führt die Arbeit an den Stierbildern fort. Das Fernsehen dreht ausgehend von dem Bild “Erika Steinführer”, das sich in der Sammlung Ludwig befindet, einen Film.

1995 findet eine zweite Ausstellung in der “Fairmate Art Galerie” in Taipei und es entstehen die Bilder “Sterbender Stier” und die dreiteilige Bildfolge “Nachdenken”. Der zweite Wohnsitz von Womacka – Loddin auf der Insel Usedom – begeht sein 750jähriges Jubiläum für das Womacka zum Schirmherrn für die Feierlichkeiten berufen wird. Die Gemeinde veranstaltet eine Ausstellung mit Bildern aus dem Leben der Fischer und Ostseelandschaft, die Womacka in den vergangenen 30 Jahren dort gemalt hat. Anlässlich seines 70. Geburtstages widmet das GEHAG FORUM in Berlin-Wilmersdorf Walter Womacka eine große Ausstellung.

 

 

 

 

1996 Im Januar wird die Ausstellung „Malerei und Grafik“ mit neuen Bildern im “Palais am Festungsgraben” in Berlin-Mitte eröffnet. Den Abriss des ehemaligen Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR und die Zerstörung der seiner vier Wandbilder verarbeitet Womacka in dem Ölbild “Rückbau”. Reise nach Rom.

1997 Zweite Ausstellung im “Palais am Festungsgraben”.

 

 

 

 

1998 Ausstellung von Malerei und Grafik in der Schlossdomäne Magdeburg-Wolmirstedt.

1999 verbringt Womacka zum größten Teil in Loddin, wo er an Aquarellen und Zeichnungen von Berlin arbeitet. Im gleichen Jahr unternimmt er seine erste Reise nach China auf der er Peking, Xian, Shanghai, Guilin und Hongkong besichtigt. Dem schließt sich eine Reise nach New York an.

2000 wird der Brunnen am Alexanderplatz in Stand gesetzt. Auf der Ausstellung „Fünf Jahrzehnte Malerei und Grafik“ im “Palais am Festungsgraben” zu der der Unternehmer Heinz H. Meermann anlässlich des 75. Geburtstags von Womacka einen Katalog sponsort, wird unter anderem das bekannte Gemälde „Am Strand“ präsentiert.

 

 

 

2001 reist Womacka nach Norwegen und Spanien

2002 findet eine große Ausstellung mit über 200 Arbeiten in Womackas Heimatstadt Most (Brüx) statt.

2003 steht Womacka erneut im Mittelpunkt einer Dokumentation. Sabine Skupin dreht im Auftrag des MDR einen Dokumentarfilm über das Leben und Schaffen Walter Womackas.

2004 wird die Autobiografie “Farbe bekennen – Erinnerungen eines Malers” – im Verlag Das Neue Berlin veröffentlicht. Zeitgleich finden Ausstellungen im Städtischen Museum Eisenhüttenstadt (Arbeiten von 1943-1989) und Burg Beeskow (Bilder von 1989-2004) statt. Diesen schließt sich eine Ausstellung im Art Center Berlin Friedrichstraße an.

 

 

 

 

2005 arbeitet Womacka an Landschaftsbildern in Loddin. Im Verwaltungsgebäude von Vattenfall Europe in Cottbus findet eine Ausstellung von Ölbildern und Aquarellen Womackas statt. Der Bildfries am “Haus des Lehrers” am Berliner Alexanderplatz wurde umfangreich und aufwendig restauriert.

2005/06 Ausstellung zum 80. Geburtstag Womackas im “Palais am Festungsgraben” in Berlin-Mitte.

2007 wird der Freundeskreises Walter Womacka e.V. gegründet. Erstmals findet die Ausstellung “Bilder aus Studienreisen” in der Galerie im Palais statt in deren Rahmen ein Empfang des Botschafters von Ecuador stattfindet und drei Filmabende zum Leben und Werk Walter Womackas angeboten werden. Später im Jahr reist Womacka nach Zypern.

 

2008 wird die Ausstellung “Menschen und Meer” in der Galerie im „Palais am Festungsgraben“ eröffnet auf der auch Womackas wohl bekannteste Arbeit, das Gemälde “Am Strand” gezeigt wird.

2009 Ausstellung “Berliner Bilder” in der Galerie im „Palais am Festungsgraben“

Am 18. September 2010 stirbt Walter Womacka in Berlin und wird am 7. Oktober 2010 auf dem Zentralfriedhof in Friedrichsfelde beigesetzt.

 

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